Vielieber Don Demidoff,


Rumänien ist eine Prüfung, eine sehr schwere war es auch für mich, die ich dann abbrach, da ich gegen zu viele dieser dummen Mauern meinen armen Kopf als Werkzeug nehmen mußte. Die falsche Bande ist in diesem Land, wo die einäugigen Könige sind, an der Macht. Von 22 Mio. Einwohnern sind 5 Mio permanent im Ausland zwecks Geldbeschaffung. Bedenkt man jedoch, daß die produktive Bevölkerungszahl von 22 Mio. ausgehend max. 10 Mio Menschen sind, so ist die Hälfte der produktiven Bevölkerung des Landes im Ausland. Die Intelligenz, ein nachwachsender Rohstoff eiens jeden Landes, wird desweiteren ins Ausland vertrieben, weil die falschen Leute am Ruder sind, die das Land systematisch seit der sog. Revolution ausrauben. Jetzt ist man schon in der EU angekommen und fühlt sich völlig sicher, als ob ihnen nun wirklich nichts mehr passieren kann... Sie fahren in ihren großen Limousinen durchs Land, nehmen die Huldigungen des Vasallenvolkes entgegen und wohnen in ihren grossen Villen, die vollgestopft mit geraubten Antiquitäten, ihnen jeglichen käuflichen Luxus bieten. Ich kenne diese Leute, teils persönlich, wobei mir schon vor langer Zeit die Hutschnur hoch ging. Wußte ich doch von den Rentnern mit Minirente, die im Winter im dicken Mantel sassen, um nicht heizen zu müssen und sich dann später, weil es "zum Leben nicht mehr reichte", dass eigene Leben nahmen...

Jesus von Nazareth war ein Rebell wie wir und es ist keine Anmaßung, wenn wir uns auf "sein" Niveau begeben, etwas gegen die Geldwechsler im Haus des HERRN haben, wenn wir uns seine gerupfte Schöpfung betrachten, und: was man den Kindern tat!

In rebellischer Verbundenheit und ER ist auferstanden!

Ihr

Frank-Reginald W. Deutschland


Lieber Don Demidoff


Hut ab vor Ihrem großen Engagement.

Ich bin jetzt 72 Jahre alt und habe mir ein kleines Loch in mein Fass gebohrt.
Der Spiegel darf und kann nicht überlaufen. Im Alter bin ich natürlich auch etwas ungeduldig
geworden uns habe für Ungerechtheiten und gedankenlose Zeitgenossen wenig Verständnis.
Es braucht viele gute Engel und ein paar Generationen mehr um den Gesinnungswandel
und die Einheit mit dem Schöpfer und der Natur wieder herbei zuführen.
Meine Empfehlung:
Lachen Sie mehr. Achten Sie auf Ihre Gesundheit und kämpfen Sie nicht immer gleichzeitig
auf allen Fronten. Bleiben Sie weiterhin für die Kinder tätig.
Schreiben Sie Ihre berechtigte Frust von der Seele und es wird Ihnen nach unseren Möglichkeiten geholfen.
Ich denke viel an Sie und bewundere Ihre Lebensauffassung.
Inzwischen grüsse ich Sie hochachtungsvoll, herzlich und mit Respekt.

Ruedi I. Schweiz

Lieber Pater Don,


ich habe mich über die Dankesurkunde als langjähriger Spender sehr gefreut und möchte mich heute einmal bei Ihnen bedanken und Ihnen erzählen wie Sie mir in meinem Leben helfen. Sie haben mir ja schon einmal geholfen, indem Sie für mich völlig uneigennützig das Grab meines Onkels bzw. die Reste eines Friedhofes gesucht und gefunden und für meine Familie so schön dokumentiert haben.

Nun aber zum eigentlichen Dankeschön. Seit vielen Jahren begleite ich das Casa Don Bosco mit meinen bescheidenen Mitteln und freue mich jedes Jahr, dass es irgendwie weitergeht. Ich bin ein kleiner Angestellter und nicht reich, verheiratet und wir haben 3 Kinder (17, 15, 11). Ganz besonders merken auch wir die finanzielle Verschlechterung für Familien in Deutschland seit Einführung des Euro. Es wird immer weniger und es wird auch für uns immer schwieriger. Ihren Ausführungen zu diesem Thema ist nichts hinzuzufügen. Aber ich habe versucht mir an Ihnen ein Bespiel zu nehmen und gelernt im Vertrauen auf Gott im nach vorne zu schauen. Und je mehr ich auf Gott vertraut habe, um so weniger wurden meine Sorgen und Ängste. Ich wurde nach langjähriger Anstellung bei meinem alten Arbeitgeber 4 Jahre lang komplett ignoriert, solange bis ich selbst gekündigt habe (mit 47 Jahren). Ich habe eine neue Arbeit gefunden und es geht weiter. Meine Frau hat nach 6 Jahren ihre geringfügige Tätigkeit verloren, wir haben weniger Geld als je zuvor und es geht weiter. Meine KindIer haben alle große Schwierigkeiten in der Hauptschule (Lese-Rechtschreib-Schwäche, Legastenie, Mathe), kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt in unserem hochgelobten Deutschland, und es geht weiter. Allen Widrigkeiten zum Trotz hat mein Sohn ohne abgeschlossene Hauptschule eine Lehrstelle gefunden und es geht weiter.

Was hat das Ganze mit Ihnen zu tun? Ganz einfach: Durch Sie habe ich den Glauben an Gott bzw. zu Jesus wiedergefunden und lege mein Leben in seine Hände. Ich habe meine Prioritäten im Laufe der Jahre komplett verändert. Ich lebe nach dem Motto - der Mensch denkt und Gott lenkt - und - was Gott tut das ist wohlgetan. Leider gelingt es mir nicht mehr, meine zwei Großen mit in die Kirche zu nehmen. Auch sie sind ein Opfer unseres unseligen Zeitgeistes und ich kann es nicht verhindern. Aber ich zeige Ihnen immer Ihr Herzblättchen und erkläre Ihnen was in der Welt ohne Gott geschieht und was Menschen mit Gottes Hilfe alles erreichen können. Ich versuche Ihnen zu erklären, dass das Leben nicht nur aus Party besteht (jede Reise braucht ein Ziel), aber momentan mit wenig sichtbarem Erfolg. Aber auch hier vertraue ich auf Gott und bitte Jesus jeden Tag, dass er meinen Kindern beisteht und sie irgendwann den rechten Weg zu ihm (Jesus) finden.

Auch Ihre Lebensgeschichte ist für mich Beweis, dass mit Gottes Hilfe alles möglich ist. Ihre Lebensgeschichte ist auch Beweis für die tolle Aufrichtigkeit der katholischen Kirche. Ich habe mal an Bischof Grünwald geschrieben und um Auskunft geben, warum vor Ihnen gewarnt wird und ich Ihre Arbeit nicht unterstützen soll. Die Antwort war sowas von nichtssagend, dass es einfach nur beschämend war. Aber ich mache die Kirche als Gesamtes nicht für die Verfehlungen oder Schwächen ihrer einzelnen Mitglieder verantwortlich. Auch mein Onkel ist katholischer Pfarrer und meine Tante seine Pfarrhaushälterin. Beide sind tiefgläubig und ohne jeden Fehl und Tadel (zumindest nicht ersichtlich).

Abschließend möchte ich Ihnen nur noch einmal sagen, dass ich mich freue, Sie unterstützen zu dürfen und ich denke Ihr Werk ist jede Mark bzw. jeden Euro wert und Sie haben mir durch Ihr christliches Vorbild mein Bewusstsein wieder auf die Worte Jesu - Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, wer an mich glaubt wird leben in Ewigkeit - gelenkt.

Ich wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute und werde gerade in der Osternacht auch an Sie und die Kirche in Jakubeni denken.

Gott segne und beschütze Sie.

Freundliche Grüße aus dem AllgäuPeter v. F. Deutschland



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